Entgeltabrechnung TVöD

Entgeltabrechnung TVÖD

Öffentlicher Dienst: Übertragen Sie uns Ihre Entgeltabrechnung. Wir achten auf den Kostendruck in allen öffentlichen und sozialen Einrichtungen

Arbeiten Sie mit dem führenden Lohnabrechnungsexperten für Personalabrechnung und Entgeltabrechnung im Öffentlichen Dienst zusammen. Öffentliche und soziale Einrichtungen stehen unter immer stärkerem Kostendruck. Die Lohn- und Gehaltsabrechnungen der Öffentlichen Hand sind kompliziert und setzen Erfahrung sowie spezielles Fachwissen voraus. Über diese Expertise verfügen wir seit mehr als 30 Jahren – sowohl im BAT als auch im TVöD. Wir bieten Ihnen an, diese Aufgaben an uns alsteinen zertifizierten Dienstleister zu übergeben. Wir bieten Ihnen maximales Engagement zum minimalen Preis.

Wir sind auf den Öffentlichen Dienst spezialisiert

Als professioneller Bezügerechner bieten wir allen sozialen Einrichtungen, Ämtern und Kommunen einen sehr kostengünstigen Abrechnungsservice. Unsere speziell auf den Öffentlichen Dienst geschulten Sachbearbeiter sind bei der Entgeltabrechnung immer auf dem neuesten Stand und überwachen jederzeit die jeweils gültige Tarifgegebenheit. Alle von uns bearbeiteten Tarifbereiche im Öffentlichen Dienst haben wir weiter unten für Sie aufgeführt.

tl_files/images/kunden/kunde3.png„Der Schritt von BAT zu TVöD erhöhte die Komplexität der Gehaltsabrechnung für uns enorm.  Das Outsourcing an Lohndata macht die Materie wieder übersichtlich und erspart uns vermeidbare Fehler.

Bei Lohndata ist die Lohnbuchhaltung immer auf dem gesetzlich aktuellen Stand!“

David Altehage
Deutscher Berufsverband für Soziale Arbeit e. V.
(DBSH)

Hochspezialisierte Software für die Entgeltabrechnung im Öffentlichen Dienst

Wir stehen für Kostenersparnis, Datensicherheit und Vertraulichkeit im Öffentlichen Dienst. Lohndata verfügt seit mehr als drei Jahrzehnten über spezielles Fachwissen für die Entgeltabrechnung im Öffentlichen Dienst. Unsere speziell dafür selbst entwickelte und im Laufe von 20 Jahren perfektionierte Software hilft uns und Ihnen bei dieser komplexen Arbeit. Wir setzen für Sie alle komplizierten Gesetze und Tarife in der Entgeltabrechnung um. Wir arbeiten dabei fehlerfrei, sekundengenau und unter höchsten Datenschutz-Anforderungen. Durch unsere Lohnabrechnungs-Software sind wir unabhängig  und flexibel. Wir können individuell auf Ihre Bedürfnisse eingehen.

Wir überwachen Tarifänderungen

Die Überwachung der aktuellen Tarife ist für uns selbstverständlich. Wir berücksichtigen jede außertarifliche Regelung sowie tarifliche bzw. gesetzliche Änderung während der laufenden Entgeltabrechnungen. Wir ermitteln die tariflichen Vergütungsbestandteile, differenzieren also zwischen Grundvergütung und vorgegebenen tariflichen Zulagen. Bei rückwirkenden Tariferhöhungen oder nachträglicher ZVK-Pflicht rechnen wir automatisch zurück.

Wünschen Sie Auswertungen, Statistiken oder Jahreshochrechnungen für Tariferhöhungen, so stellen wir Ihnen diese jederzeit sehr gern zur Verfügung.
 
Wir helfen Ihnen auch bei der Daten-Übergabe und übernehmen den kompletten Outsourcing-Prozess für Sie.

Sie erhalten einen persönlichen Entgeltabrechnungs-Berater

Ihr Lohndata-Spezialist für die Entgeltabrechnung im Öffentlichen Dienst ist dabei jederzeit für Sie ansprechbar. Er steht Ihnen – was die Entgeltabrechnung im Öffentlichen Dienst angeht – zu jeder Zeit mit Rat und Tat sowie dem notwendigen Knowhow zur Verfügung.

Ihr persönlicher Sachbearbeiter erstellt für die Tarifbereiche BAT und TvöD, immer in enger Zusammenarbeit mit Ihnen, pünktlich, zuverlässig und mit zertifiziertem Datenschutz Ihre Lohn- und Gehaltsabrechnungen in Ihrem Tarifbereich.

Wir sind der zertifizierte Bezügerechner und Lohnabrechnungsexperte für alle Tarife im Öffentlichen Dienst:

BAT, BMT-G

Auch wenn der BAT (Bundesangestelltentarif) und der dazugehörige BMT – G (Bundesmanteltarif für gewerbliche Arbeitnehmer) weitestgehend durch Nachfolgeverträge ersetzt wurden, sind die Kenntnisse dieser Tarife weiterhin  zwingend erforderlich. Einerseits wenden noch viele Einrichtungen den BAT / BMT – G in Anlehnung an, andererseits beziehen sich die Nachfolgetarife immer noch auf diese Tarifverträge. Insbesondere bei Neueinstellungen gelten immer noch die 1.700 Fallgruppen des BAT.

Der Bundesangestelltentarif besteht grundsätzlich aus 3 Vergütungskategorien. Diese setzen sich aus der Grundvergütung, der allgemeinen Zulage und dem Ortszuschlag zusammen. Der Ortszuschlag ist ein familienbezogener Vergütungsbestandteil. Ortszuschlag Stufe 1 gilt für nicht verheiratete Mitarbeiter, die Stufe 2 gilt für verheiratete Mitarbeiter und die Stufe 3 berücksichtigt die Kinder, für welche ein Kindergeldanspruch besteht. Die Grundvergütung richtet sich nach der Fallgruppe (Tätigkeit, Ausbildung, Erfahrung und Kompetenz) und nach dem Lebensalter. 

Der BAT und der BMT – G hatte bis 2005 den gesamten Öffentlichen Dienst beherrscht.

TVöD, TV-V, TV-L

TVöD, TV-L und Spartentarifverträge

Seit Oktober 2005 gilt der Nachfolgetarifvertrag TVöD (Tarifvertrag öffentlicher Dienst). Er löst  weitestgehend den BAT / BMT-G ab. Besonderheit dieser Tarifeinigung ist die Einbeziehung von leistungsbezogenen Vergütungsbestandteilen.

Die Tarifpartner hatten eine enorme Vereinfachung zum Ziel. Es bestand und besteht immer noch die Absicht, aus den bisher und auch heute noch gültigen 1700 Fallgruppen eine neue Struktur mit etwa 100 Tätigkeitsmerkmalen zu gestalten. Dies ist bis zum August 2011 noch nicht gelungen, so dass bei einer Neueinstellung noch das alte BAT Tarifrecht hinsichtlich der Fallgruppen gilt.

Kernstück des TVöD ist die Zusammenfassung aller Vergütungsbestandteile in einer Tabelle. Hierbei werden die familienbezogenen Bestandteile (Ortszuschläge) nicht mehr berücksichtigt. Die Ersparnis fließt nach den Willen der Tarifpartner in eine Leistungszulage ein. Zurzeit (Stand 2011) sind dies 1,25 % der Tabellenwerte des Vorjahres, die als leistungsorientierte (Zielvereinbarungen) Zahlung im Dezember erfolgen soll. Ein weiteres Merkmal des TVöD ist die Abkehr von der automatischen Höherstufung durch Erreichen eines bestimmten Alters. 

Der grundsätzliche Aufbau der Vergütungsstruktur richtet sich nach 2 Grundstufen (Einstiegsstufe und Erfahrungsstufe) und 4 Entwicklungsstufen. Die Entwicklungsstufen werden auch nach Beschäftigungsjahren erreicht, jedoch spielt hierbei die Leistungsbeurteilung eine wesentliche Rolle. 

Die Bundesländer haben sich zunächst dem Tarifvertrag TVöD nicht angeschlossen. Hier wurde im November 2006 ein eigener Tarifvertrag TV-L (Tarifvertrag der Länder) abgeschlossen. Im Wesentlichen wurden die Bedingungen des TVöD übernommen. Der entscheidende Unterschied besteht in der Arbeitszeitregelung. Im TV-L wurde im Rahmen einer Tariferhöhung der leistungsorientierte Zuschlag, wie er im TVöD besteht, durch eine prozentuale Erhöhung abgeschafft.

Die Länder Berlin und Hessen haben einen abweichenden Entgeltvertrag des TV-L. Eine Anpassung an die übrigen Länder ist bis 2017 geplant.

Die Spartentarifverträge unterscheiden sich in der Regel durch spezifische Sonderregelungen und einer abweichenden Entgelttabelle. Zu den Spartentarifverträgen gehören insbesondere der SuE (Tarifvertrag Sozialdienst und Erzieher, TVV (Tarifvertrag Versorgung) und der Tarifvertrag für die Sparkassen.

AVR

Allgemeine Vergütungsrichtlinien (AVR) sind tarifliche Vereinbarungen von freien Sozialträgern für Wohnheime, Jugendbetreuung. In den AVR sind alle Tätigkeitsmerkmale geregelt. In der Vergangenheit haben solche Einrichtungen nach BAT bezahlt. 

Es unterscheiden sich unterschiedliche AVR. Der am weitest verbreitete AVR von der Caritas hat einige Besonderheiten. Es gibt 13 Entgeltgruppen mit jeweils 4 Stufen. Die Stufenerhöhung erfolgt nach der Beschäftigungsdauer. Im Gegensatz zu allen übrigen Ersatztarifen zum BAT wird beim AVR Caritas weiterhin ein Kindergeldzuschuss gewährt. Die Kindergeldzulage entspricht dem bisherigen Ortzuschlag Stufe 3 abzüglich Stufe 2. Anspruch auf diese Zulage haben alle Beschäftigten, die Anspruch auf Kindergeld haben oder für ein oder mehrere Kinder unterhaltspflichtig sind.

Diakonie, Wohlfahrtsverbände

Der DPW (Deutscher paritätischer Wohlfahrtsverband) hat einen eigenen Entgelttarifvertrag entwickelt, der den bisher gültigen BAT ersetzt. Alle Vergütungsbestandteile sind in den Entgeltgruppen zusammengefasst. Auch die Diakonie und Caritas haben eigenständige Tarifverträge,  in denen einheitliche Entgeltgruppen für alle Beschäftigten bestehen. In diesen Tarifwerken sind die Tätigkeitsmerkmale im Gegensatz zum TVöD / TV-L bereits abschließend geregelt.

DRK

Der Tarifvertrag des Deutschen Roten Kreuzes löst den bisherigen BAT ab. In den Entgeltgruppen sind alle Sonderzahlungen (Urlaubs- und Weihnachtsgeld) verstetigt. Das bedeutet, diese Zahlungen sind im monatlichen Entgelt anteilmäßig berücksichtigt. Die Tätigkeitsmerkmale sind mit dem Abschluss des Tarifvertrages endgültig neu geregelt worden, so dass hier keine Verbindung mehr zum BAT besteht. Das Deutsche Rote Kreuz handelt mit den Gewerkschaften für jeden Landesverband getrennt die Tarifverträge aus.

und angelehnte Tarife

Einrichtungen, die Zuwendungen aus öffentlichen Mitteln erhalten, unterliegen dem so genannten Besserstellungsverbot. Je nach betrieblicher Anforderung haben sich die unterschiedlichsten „Anlehnungstarifverträge“ entwickelt. In den meisten Fällen wird das Tarifwerk des TVöD als Grundlage verwendet. Die Entgelttabellen werden in Ihrer Struktur beibehalten, jedoch mit anderen Werten hinterlegt. Hinsichtlich der Anlehnung ist zu beachten, dass die Anlehnung genau bezeichnet wird. Soll beispielsweise ausschließlich die Vergütung nach dem TVöD erfolgen, ist der Hinweis „Die Bezahlung erfolgt in Anlehnung an den jeweils gültigen Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes Bereich Bund“. Eine andere Möglichkeit besteht darin, dass die nicht gewünschten Bestandteile des Tarifvertrages ausgeklammert werden. Hier würde beispielsweise die Formulierung „Es gilt der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes, ausgenommen davon sind die Arbeitszeit- und Urlaubsregelungen“ den Ansprüchen genügen.

Kirchlich-Diakonische ArbeitsVertragsOrdnung (KDAVO)

Grundlage für alle Überlegungen, die zu einem neuen, eigenen Arbeitsvertragsrecht für Kirche und Diakonie in Hessen und Nassau geführt haben, ist die Prozessvereinbarung aus dem Jahr 2003. Bei der Neugestaltung der kirchlich-diakonischen Arbeitsvertragsordnung ließ sich die Arbeitsrechtliche Kommission von folgenden Zielen leiten:

  • Sicherung der Arbeitsplätze
  • einheitliches Tarifrecht für Angestellte, Arbeiterinnen/Arbeiter und Pflegepersonal
  • Orientierung am hilfsbedürftigen Nächsten
  • Straffung, Vereinfachung, Flexibilisierung und Transparenz
  • Aufgaben- und Leistungsorientierung
  • Wettbewerbsfähigkeit und
  • Attraktivität für Mitarbeitende
  • Stärkung der Effektivität und Effizienz des Dienstes
  • Praktikabilität und Attraktivität

Reduzierte Einnahmen und engere Finanzspielräume stellen Kirche und Diakonie vor enorme Herausforderungen. Da 70 bis 80% der Gesamtkosten Personalkosten sind, ist die moderate Anpassung der Entgelte der größte Beitrag zur Beschäftigungssicherung.

Entgeltabrechnung in unserem Rechenzentrum

Dank unserer selbst entwickelten, zertifizierten Lohn-Software sind wir unabhängig und flexibel und können individuell auf Ihre Bedürfnisse eingehen.

Wir sind immer auf dem neuesten Stand. Unser kostenfreier Infoservice informiert Sie zeitnah über Gesetzesvorlagen und Entscheidungen. Ob ZVK, VBL, Überleitung oder Sonderregelung, wir wissen Bescheid.

Die Summe aus jahrelanger Erfahrung und ständiger Weiterbildung geben wir auf Wunsch in Schulungen an Sie weiter.

Wir sind Ihre externe Abteilung für BAT/ TVöD und alle übrigen Tarife im Öffentlichen Dienst: pünktlich, präzise, diskret und effizient.

Rufen Sie an: 030 417 472 7725 oder nutzen Sie unseren Rückrufservice.

Lohndata – wir können Lohn.