Dachdecker (Stand August 2014)

Im Dachdeckergewerbe besteht keine Besonderheit für die Urlaubsberechnung. Je nach Gewerkzugehörigkeit in der Branche haben die Beschäftigten einen gestaffelten Urlaubsanspruch (siehe Tarifvertrag). Die Berechnung des Urlaubsstundenlohns erfolgt gemäß Tarifvertrag und wird den Betrieben durch die LAK-Dach mitgeteilt.
In der Schlechtwetterperiode, die vom 1. Dezember bis zum 31. März des Folgejahres besteht, erhalten die Beschäftigten für jede aktiv geleistete Arbeitsstunde 1,00 € Mehraufwandswintergelt (MWG).
Verwenden die Beschäftigten zur Vermeidung von Saison–KUG Stunden aus einem Arbeitszeitkonto, erhalten Sie zusätzlich 2,50 € steuer- und sozialversicherungsfrei als Zuschusswintergeld (ZWG).


Eine Besonderheit dieser Branche ist die tarifliche Regelung zur „Ausfallgeld/Beschäftigungssicherung“. In den Monaten April, Oktober und November werden bis zu 53 Stunden gesamt tarifliches Überbrückungsgeld von der Lohnausgleichskasse des Dachdeckerhandwerks für witterungsbedingten Arbeitsausfall erstattet. Das Überbrückungsgeld beträgt 75 % des tariflich festgelegten Stundenlohns.