Gerüstbau (Stand August 2014)

Die Tarifverträge des Gerüstbaus sind vom Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit für allgemeinverbindlich erklärt worden. Damit gelten Sie in allen Betrieben, die sich mit dem Errichtung von Gerüsten sowie dem Verleih von Gerüstmaterialien beschäftigen. Hierzu gehören auch Subunternehmen (siehe auch „tariflicher Geltungsbereich“ unter www.sokageruest.de).

Die Sozialkasse und ZVK des Gerüstbaugewerbes regelt die Zusatzversorgung und den Urlaubsausgleich für das Gerüstbaugewerbe. Wie im Bauhauptgewerbe erhalten die Beschäftigten für je 12 Beschäftigungstage (Schwerbehinderte für je 10 Beschäftigungstage)/ Kalendertage einen Tag Urlaub.  Der Jahresurlaub beträgt 30 Arbeitstage (Samstag ist kein Arbeitstag). Für Schwerbehinderte erhöht sich der Jahresurlaub um 6 Tage. Das Urlaubsentgelt und das zusätzliche Urlaubsgeld wird aus dem aufgelaufenen steuerpflichtigen Entgelt ermittelt. Das Urlaubsentgelt beträgt 11,40% (Schwerbehinderte 13,7%) vom zu versteuernden Arbeitsentgelt vom Beginn des Jahres bis zum Urlaubsbeginn. Für nicht bezahlte Ausfallzeiten z.B. Krankheit oder Saison-KUG/KUG werden Ausgleichbeträge berücksichtigt (siehe Tarifvertrag). Die Arbeitnehmer erhalten ein zusätzliches Urlaubsgeld von 30%. Finanziert werden diese Beträge durch die monatlichen Umlagen aller beteiligten Unternehmen.