Der Jahreswechsel 2012 / 2013 - wichtige Änderungen ab Januar 2013 (01/2013)

Für die Sozialversicherung gelten ab 2013 neue Werte.

Sozialversicherung gelten ab 2013 neue Werte.

Bei der Versicherungspflichtgrenze handelt es sich um den Jahresarbeitsverdienst, bis zu dem der Arbeitnehmer in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung pflichtversichert ist. Übersteigt der voraussichtliche Jahresarbeitsverdienst für das Kalenderjahr 2013 die Versicherungspflichtgrenze (2012) und die des Jahres 2013, scheidet der Arbeitnehmer aus der gesetzlichen Versicherungspflicht aus. Die Bestandsversicherungspflichtgrenze gilt für Arbeitnehmer, die bereits am 31.12.2002 privat in der Kranken- und Pflegeversicherung versichert waren.
Bitte beachten Sie, dass für bereits privat Versicherte die Bescheinigung für die anrechenbare Vorsorgepauschale vorgelegt werden muss.

Beiträge zur Sozialversicherung

Beiträge zur Sozialversicherung

Die rot gekennzeichneten Beiträge haben sich zum Vorjahr verändert.


Neuregelungen für Minijobs – geringfügig Beschäftigte

Neuregelungen für Minijobs

Ab Januar 2013 wird die Verdienstgrenze für Minijobs von 400,00 € auf 450,00 € erhöht. Gleichzeitig sind Minijobs, die ab 01. Januar 2013 neu aufgenommen werden, grundsätzlich rentenversicherungspflichtig. Aus dieser Tatsache ergeben sich verschiedene Konstellationen.

Für bestehende Minijobs ändert sich die Rechtslage nur dann, wenn sich das Arbeitsentgelt von 400,00 € auf höchstens 450,00 € erhöht.


    •    Altes Recht (für das Jahr 2013) = Der Beschäftigte kann für die Rentenversicherungspflicht optieren, er muss dann in der Regel 3,9 % Eigenanteil zur Rentenversicherung zahlen. Grundsätzlich ist der Beschäftigte von der Rentenversicherung befreit. Wenn der Beschäftigte für die Rentenversicherung optiert, ist diese Entscheidung unwiderruflich und gilt für alle geringfügigen Beschäftigungen einheitlich.
    •    Neues Recht (für das Jahr 2013) = Grundsätzlich ist der Beschäftigte rentenversicherungspflichtig, er muss in der Regel 3,9 % Eigenanteil zur Rentenversicherung zahlen. Der Beschäftigte kann für die Rentenversicherungsfreiheit optieren, dann entfällt der Eigenanteil. Das neue Recht ist für alle Neubeschäftigungen ab 01. Januar 2013 anzuwenden.
    •    Die Befreiung ist schriftlich vom Beschäftigten zu erklären. Der Arbeitgeber muss diese Erklärung zu den Lohnunterlagen nehmen. Die Erklärung ist unwiderruflich und gilt für alle Beschäftigungsverhältnisse im Rahmen der Geringfügigkeit einheitlich.
    •    Sonderfall: Besteht ein Minijob bereits am 31.12.2012 und kommt ein weiterer im Jahr 2013 hinzu, ist das alte Recht anzuwenden, wenn in beiden Beschäftigungen gemeinsam das Arbeitsentgelt 400,00 € im Monat nicht überschreitet.

Durch die Anhebung der Grenzwerte für geringfügige Beschäftigungen ergeben sich weitere Übergangsregelungen und neue Gleitzonengrenzwerte. Die Gleitzone für neue Beschäftigungen ab Januar 2013 beginnt bei 450,01 € und endet bei 850,00 €.
    

•    Übergangsregelung für Gleitzonenfälle aus dem Jahr 2012, deren Arbeitsentgelt zwischen 400,01 € und 450,00 € liegt: in diesen Fällen ist die „alte“ Gleitzonenformel zu verwenden. Bei schwankenden Einkünften ist das voraussichtliche Jahresarbeitsentgelt maßgebend. Ist das durchschnittliche Monatsentgelt nicht größer als 450,00 €, muss weiterhin die „alte“ Gleitzonenformel angewendet werden. Das voraussichtliche Jahresarbeitsentgelt ist nach den gleichen Maßstäben zu ermitteln, wie bei der Beurteilung zur Krankenversicherungspflicht. Es handelt sich dabei um eine gewissenhafte Schätzung. Beträgt das durchschnittliche monatliche Arbeitsentgelt 450,01 € oder mehr, muss die neue Gleitzonenformel verwendet werden.

Übersicht der unterschiedlichen Konstellationen in der Gleitzone

Übersicht der unterschiedlichen Konstellationen in der Gleitzone

Quelle: TKK

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